Beckenboden-MRT und MRT-Defäkographie

Vertrauenssache Beckenboden

Im Upright-MRT besteht die Möglichkeit, eine funktionelle Untersuchung des Beckenbodens unter der natürlichen Gewichtsbelastung im Sitzen durchzuführen!

So verbinden sich die Vorteile einer funktionellen Diagnostik, die sonst nur unter Röntgendurchleuchtung möglich ist, mit den Vorteilen einer MRT, die eine präzise Darstellung der Strukturen des Beckens und der Beckenorgane ohne Röntgenstrahlung ermöglicht.

Eine Kontrastmittelgabe ist häufig nicht notwendig.

Die Untersuchung ermöglicht eine Beurteilung bei folgenden Erkrankungen und Beschwerdebildern:

  1. Verdacht auf Funktionsstörungen des Beckenbodens wie Defäkationsstörungen
  2. Störungen der Stuhlentleerung
  3. Harnblasen-Entleerungsstörungen bei verschiedenen Erkrankungen oder nach vorangegangenen operativen Eingriffen
  4. Verdacht auf Absenkung von Gebärmutter, Scheide, Blase oder Enddarm durch muskuläre Schwäche der Beckenbodenmuskulatur
  5. Tumore im Bereich des Beckenbodens, sowie der Beckenorgane und des unteren Darmabschnittes
defäko