Das Upright-MRT

Bei dem von uns eingesetzten Upright-MRT haben Sie während der Untersuchung kein beengendes Gefühl, sondern erleben eine entspannte angenehme Atmosphäre.

Das Besondere an diesem Kernspintomographen ist, dass Sie während der Untersuchung nicht mehr in einer engen Röhre liegen, sondern in dem vollkommen offenen System im Stehen oder Sitzen untersucht werden.

Dabei haben Sie während der Untersuchung einen freien Blick aus dem System und schauen auf einen großen Monitor, auf dem Sie das aktuelle Fernsehprogramm verfolgen oder Videofilme betrachten. Das Tragen von Kopfhörern ist dabei nicht notwendig, da das Upright-MRT sehr leise arbeitet.

Das Wesentliche an der Upright-MRT ist jedoch, dass nun erstmals eine Kernspintomographie-Untersuchung aufrecht, und damit unter der natürlichen Gewichtsbelastung durchgeführt werden kann.

Ob im Stehen oder Sitzen, Liegen oder in Funktionsstellungen - mit der Upright-MRT sind komplette Bewegungsstudien möglich. Dies ermöglicht somit in vielen Fällen eine ergänzende und aussagekräftigere Diagnostik, die so mit konventionellen, ausschliesslich liegend durchgeführten Kernspintomographie-Untersuchungen nicht erreicht werden kann.

Viele Pathologien lassen sich erst im Stehen oder Sitzen nachweisen. Während die Wirbelsäule im Liegen kein Gewicht trägt, lastet im Stehen oder Sitzen das Körpergewicht auf den Bandscheiben. Durch diese Belastungen werden die Bandscheiben stärker komprimiert, können sich somit deutlicher verformen und dadurch den Nervenkanal oder die Neuroforamina einengen. Mit der Upright-Kernspintomographie können nun diese belastungsabhängigen Veränderungen erstmals genauer dargestellt und nachgewiesen werden.


Tunnelsystem, offenes System, Upright-MRT - wo ist der Unterschied?

Das volloffene Upright-MRT

Der Patient kann in jeder Position untersucht werden, im Liegen, im Sitzen oder im Stehen. Durch die volloffene Bauart sind, neben Untersuchungen im Liegen, Funktionsuntersuchungen der kompletten Wirbelsäule und der Gelenke möglich. Das Upright-MRT erlaubt als einziges System Kernspin-tomographie-Untersuchungen unter der natürlichen Gewichtsbelastung. Dabei hat der Patient zu jeder Zeit einen freien Blick aus dem System heraus, sowohl nach oben als auch nach vorne. Während der Untersuchung kann der Patient auf einem großen Monitor z.B. Filme betrachten. Das Gerät arbeitet sehr leise, das Tragen von Kopfhörern ist dabei nicht notwendig.

Herkömmliche offene Systeme

Der Patient liegt während der Untersuchung zwischen zwei Magnetpolen. Der Abstand der Pole beträgt je nach Bauart nur ca. 38 bis 43 cm. Funktionsuntersuchungen der Gelenke sind eingeschränkt möglich. Funktionsuntersuchungen an der Wirbelsäule sind nicht möglich. Untersuchungen unter der natürlichen Gewichtsbelastung sind ebenso nicht durchführbar. Ein Blickkontakt nach außen ist nur zu Seite möglich. Bei vielen Untersuchungen blickt der Patient direkt auf den oberen Magnetpol. Geringe Geräuschbelastung.

Tunnelsystem ("Die Röhre")

Der Patient liegt während der Untersuchung in einer Röhre. Der freie Durchmesser der Röhre beträgt je nach Bauart ca. 55 bis 65 cm. Bedingt durch die relative Enge der Röhre sind Funktionsuntersuchungen der Halswirbelsäule nur bedingt, der Lendenwirbelsäule und der Gelenke gar nicht möglich. Ein Blickkontakt nach außen ist nur eingeschränkt über kleine Spiegel möglich. Relativ hohe Geräuschbelastung, das Tragen von Kopfhörern ist notwendig.